Über uns

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Geschichte

1997 gründete Ursel Mollerus in Markdorf am Stadtgraben das Naturmode-Geschäft „Hautnah – Natürliches für Drunter und Drüber“. 2010 übernahm Elke Otto das Geschäft und führte es bis 2015 in der Hauptstraße weiter. Aufgrund des geplanten Abrisses des Gebäudes kam es zum Umzug in die Marktstraße. Hierbei wurde das Konzept erweitert: Es gibt nun zusätzlich eine Werkstatt im Laden, in der Naturmode vor Ort hergestellt wird. Das Geschäft heißt nun ELKE OTTO – Naturmode von hier.

Hintergrund

Der Wunsch, Naturmode selbst herzustellen, war schon immer da. Allerdings hat die aktuelle Entwicklung im globalen Textilmarkt wesentlich zu der Erkenntnis beigetragen, dass die Produktion bei uns die sinnvollste ist: Hier gelten Umwelt- und Sozialgesetze, die eine schädliche Ausbeutung von Mensch und Umwelt unmöglich machen. Zusätzlich sind die Transportwege kurz und Kontrollen jederzeit möglich. Als Grund für die inakzeptable Entwicklung in der globalen Textilproduktion, die beispielsweise Fabrikbrände und –einstürze in Bangladesch verursacht, sehen wir die Preisentwicklung. Immer billiger produzieren zu wollen, bedeutet letztendlich Menschen und die Umwelt auszubeuten. Deshalb ist es notwendig, dass wieder die Preise akzeptiert werden, die sich ergeben, wenn unter fairen Bedingungen produziert wird – nämlich zum Beispiel hier bei uns.

Sortiment

Da wir nicht alles selbst herstellen können, haben wir auch Handelsware im Sortiment. Hier bevorzugen wir selbstverständlich Produzenten aus Deutschland. Wo dies nicht möglich ist, wählen wir Lieferanten aus, die unter fairen Bedingungen produzieren. Hierbei helfen uns Zertifizierungen wie z.B. das GOTS-Siegel.

Die Stoffe, die wir verarbeiten, sind auf jeden Fall aus Naturfasern mit Ausnahme von gelegentlich etwas Elastan. Baumwolle hat immer Bio-Qualität, andere Fasern nach Möglichkeit auch. Unsere Stoffe können Sie auch als Meterware kaufen, wenn Sie selbst kreativ sein möchten.

Ökologie

Wir bemühen uns sehr, in allen Bereichen sinnvoll und ökologisch zu handeln. Unsere Nähmaschinen und Computer werden mit Ökostrom betrieben, Verpackungsmaterial wird wiederverwendet oder recycelt, gedruckt wird auf Recyclingpapier, die Beleuchtung besteht aus energiesparenden LED-Lampen… In jedem Bereich wird auf sinnvollen Umgang mit Ressourcen geachtet.

Das Projekt Weiße Weste

Mit diesem Projekt sollen Mode-Aktivisten unterstützt werden, die den Gedanken der Modeproduktion bei uns umsetzen möchten. Viele Menschen arbeiten hier mit großer Leidenschaft und schaffen wunderschöne, individuelle Produkte – vom Industriebetrieb auf der Schwäbischen Alb bis zur Kunsthandwerkerin im Allgäu haben viele die gleichen Ziele. Leider scheitert das Engagement immer wieder an den „nicht marktfähigen“ Preisen der Produkte, die es oft unmöglich machen, von dieser Arbeit zu leben. Vielleicht gelingt es uns, wieder ein Bewusstsein für den wahren Wert der Dinge zu schaffen – Dinge, die so hergestellt wurden, wie wir selbst gerne leben: Gerecht bezahlt in einer intakten Umwelt.

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